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Hohenloher Kultursommer 2018

Spielstätten

Bretzfeld-Geddelsbach, Kelter

Geddelsbacher Kelter 
Foto: Kulturstiftung Hohenlohe Geddelsbacher Kelter 
Foto: Kulturstiftung Hohenlohe Untere Brettachtalstraße 6
74626 Bretzfeld-Geddelsbach
Telefon: 07945/8319
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Parkmöglichkeiten:

im Ort

Beschreibung:

Zwischen den bewaldeten Ausläufern des Mainhardter Waldes liegt Geddelsbach in der Talaue und Hängen des Brettachtales. Die Siedlung wird erstmals 1337 erwähnt und wird wohl im 10. oder 11. Jahrhundert entstanden sein. Der Ortsname ist vermutlich von einem Personennamen abgeleitet; 1342 lautet er Geydelsbach, 1366 Geydelspach, 1482 Geyselsbach, 1537 Gettelsbach. Im 18./19. Jahrhundert herrschte eine rege Bautätigkeit, zählte man 1686 30 Häuser und 25 Scheuern, so wuchs der Ort bis 1860 auf 77 Haupt- und 12 Nebengebäude an.
Unklar bleibt es ob Geddelsbach im 13. Jahrhundert zu Burg Maienfels oder Burg Heimberg gehörte. Im 15. Jh. gehört der Ort auf alle Fälle den Berler von Heimberg als freieigen. Heinrich Berler verkauft ihn 1482 mit Vogtei und Gericht an Graf Kraft von Hohenlohe. Hohe und niedere Obrigkeit lag bei Hohenlohe, das den Ort dem Amt Adolzfurt zuteilte. Mit diesem kam es 1553 bei der hohenlohischen Hauptteilung an die Linie Waldenburg, später Waldenburg-Schillingsfürst und fiel 1806 an Württemberg. Zusammen mit anderen Orten entstand die Großgemeinde Bretzfeld im Jahre 1975.
Die Bretzfelder Kelter wurde 1650 erbaut und 1930 erweitert. Sie wurde 1982 renoviert und 1986/87 im Rahmen der Dorfentwicklung zu einem Gemeinschaftshaus umgebaut. Geddelsbach ist durch den Weinbau geprägt, der nach wie vor eine bedeutsame Rolle spielt. Berühmtes Beispiel hierfür ist der „Geddelsbacher Schneckenhof“, ein Weißwein der überregionale Wertschätzung erfährt.